Dienstag, 28. Oktober 2014

× 009

von mattbarley auf deviantart


Wahrscheinlich sollte ich nicht in so wirren, unzusammenhanglosen Formulierungen schreiben, damit auch jemand außerhalb meines Gehirnes die Zusammenhänge versteht. Wobe ich sie ja in großen Teilen noch weniger verstehe.
Dadurch werden meine Gedanken auch nicht klarer.

Ich glaube, das Problem dabei ist schlichtweg, dass ich eben selbst keine Ahnung habe, wie ich Struktur in meinen Kopf bringen soll. Ich habe seit längerer Zeit schon unglaubliche Probleme, mich mental zu fokussieren, sobald es um gewisse Themen geht.

Mit Mathematik, Geschichte, Deutsch und so ziemlich allen anderen Schulfächern kann ich mich problemlos beschäftigen. Ich bin konzentriert und mein Bewusstsein arbeitet in klaren Bahnen.
Doch sobald es um mich geht, um Themen, die mich betreffen - mein Leben, die Liebe, meine Gefühle, meine Wahrnehmung, meine Erinnerungen, meine Meinungen - dann mache ich dicht und weiß nicht mehr, wovon ich rede.

Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Inneres schon die ganze Zeit momentan so stürmisch und wechselhaft ist.

Als würde ich durch Nebel laufen, stolpern, rennen, schleichen; immer auf ein Ziel zu, das ich nicht kenne, das ich nicht sehe, nicht spüre, von dem ich nicht weiß.

Es ist aber auch einfacher, die Gedankenwolken als solche niederzubannen, anstatt auch nur den Versuch zu machen, sie zu greifen und ergründen zu wollen.

von SachaKalis auf deviantart

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