| von foocha-kyo auf deviantart |
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Angst.
Zwei Worte, die so entfernt und so eng verbunden eigentlich nicht sein können.
Immer, wenn ich an die nächsten paar Monate denke, so zieht sich mein Magen zusammen. Er reduziert seine Größe aufgrund der unglaublichen Ungewissheit, die noch vor mir liegt und sich langsam zu einem riesigen, allverschlingenden und unzähmbaren schwarzen Loch ausweitet, in dessen Tiefen ich mich ohne Hoffnung auf Wiederkehr verliere.
Die größten Sorgen bereiten mir das Camebridge Certificate, meine Abiturprüfungen sowie die Stipendiums- und Studienbewerbungen.
Wo werde ich in einem Jahr stehen?
Wo werde ich leben?
Was werde ich studieren?
Werde ich studieren?
Wie werde ich mich finanzieren?
Wo werde ich leben?
Was werde ich studieren?
Werde ich studieren?
Wie werde ich mich finanzieren?
Rational gesehen weiß ich natürlich, dass all diese Dinge kein Problem darstellen sollten - oder zumindest kein so großes, wie ich es im Moment empfinde -, aber das flaue Gefühl bleibt bestehen.
Ich habe Angst vor dem was kommt. So unglaubliche Angst. Aber dennoch... freue ich mich auf der anderen Seite auch. Ich freue mich auf das, was kommt, nachdem ich den stressigen Teil all dieser Dinge soweit bewältigt habe.
Ich freue mich auf das Leben und habe Angst vor den Wehen. Metaphorisch gesprochen, natürlich.
Ich sollte eher tagsüber als im Dunkel der Nacht schreiben, doch fühlt letzteres sich natürlicher an, wenn auch logische Gedankengänge nicht unbedingt ihren gewohnten Bahnen folgen.
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