Er schien von innen heraus zu glühen, doch so warm das Licht auch schien, die Tropfen auf seinem Federkleid erstarrten zu Eis, sobald er das Wasser verlassen hatte.
Mit zaghaften Flügelschlägen schraubte er sich in den Himmel hinauf, immer höher, immer weiter; das helle Leuchten kämpfend gegen den dunkelgrauen Gewitterschein.
| von bittergreen auf deviantart |
Ich bin ehrlich: ich weiß nicht genau, wie ich die Gefühle in meinem Inneren in Worte fassen soll.
Weiß nicht, wie ich sie der Welt dort draußen verständlich machen soll, wo ich sie selbst doch nicht einmal im Ansatz begreife.
Einer Halbbrüder, zu denen der Kontakt bereits vor einigen Jahren aus verschiedenen Gründen irgendwie abgebrochen ist, war heute da und wir (das heißt: meine Schwester, er und ich) haben uns Fotos von damals angesehen, als unser Vater noch lebte.
Der Schalter in meiner Brust ist umgelegt, so fühlt es sich zumindest an. Ich habe nie wirklich getrauert- wie auch mit sechs Jahren? , denn ich wusste nicht um wen und wofür; ich verstand nicht.
Nun verstehe ich nicht mehr und bin auch nicht klüger geworden, doch genau darum fühle ich diese Leere in mir.
Der Schalter in meiner Brust ist umgelegt, so fühlt es sich zumindest an. Ich habe nie wirklich getrauert
Nun verstehe ich nicht mehr und bin auch nicht klüger geworden, doch genau darum fühle ich diese Leere in mir.
War sie vorher schon da? Habe ich sie nun lediglich bemerkt?
Ich weiß es nicht, aber sie ist da und das macht mir Angst.
Und es beruhigt mich.
Bin scheinbar wohl doch keine Maschine.
Sondern Herz und Blut und Mensch.
Leben.
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